Die Must-Have-Programme für deinen Windows-PC

TOP 8 Tools für Windows

Jeder, der regelmäßig einen Windows-PC oder -Laptop neu installiert, weiß, wie wichtig es ist, die richtigen Programme sofort parat zu haben. Mit der richtigen Software läuft der Computer nicht nur reibungslos, sondern wird auch produktiver. In diesem Beitrag teile ich meine persönliche Liste mit unverzichtbaren Programmen, die auf keinem frisch installierten Windows-PC fehlen dürfen. Ich erkläre dir, warum sie wichtig sind und wo du sie herunterladen kannst. Viel Spaß beim Entdecken!


1. Google Chrome

Warum wichtig?
Google Chrome ist der wohl bekannteste Webbrowser und besticht durch seine Geschwindigkeit, Erweiterbarkeit und Sicherheit. Mit einem Google-Konto synchronisierst du deine Lesezeichen, Passwörter und offenen Tabs auf verschiedenen Geräten. Außerdem bietet Chrome eine riesige Auswahl an Erweiterungen, die das Surfen noch angenehmer machen.

Download: Google Chrome


2. KeePass2

Warum wichtig?
KeePass2 ist ein Open-Source-Passwortmanager, der dir hilft, deine Passwörter sicher und verschlüsselt zu speichern. Es ist eine einfache, aber äußerst effektive Lösung, um Passwörter zu verwalten, ohne sie sich merken zu müssen. KeePass2 bietet starke AES- und Twofish-Verschlüsselung und ist sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Nutzer geeignet.

Download: KeePass2


3. LibreOffice

Warum wichtig?
LibreOffice ist eine kostenlose Open-Source-Office-Suite, die eine vollwertige Alternative zu Microsoft Office darstellt. Sie enthält Programme wie Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation) und Impress (Präsentationen). Ideal für alle, die ein Office-Paket brauchen, aber keine Lizenzkosten zahlen möchten.

Download: LibreOffice


4. 7-Zip

Warum wichtig?
7-Zip ist ein unglaublich leistungsstarkes und gleichzeitig kostenloses Archivierungsprogramm. Es unterstützt eine Vielzahl von Formaten (wie ZIP, TAR, GZ und das hauseigene 7z-Format) und bietet eine hohe Kompressionseffizienz. Es ist perfekt, um Dateien zu entpacken oder selbst zu komprimieren.

Download: 7-Zip


5. Foxit Reader

Warum wichtig?
Foxit Reader ist eine der besten Alternativen zu Adobe Acrobat Reader und überzeugt durch seine schnelle Ladezeit und Benutzerfreundlichkeit. Mit Foxit Reader kannst du PDFs problemlos öffnen, kommentieren und bearbeiten, ohne auf eine kostenpflichtige Software zurückgreifen zu müssen.

Download: Foxit Reader


6. Steam

Warum wichtig?
Steam ist die weltweit größte Plattform für digitale Spiele und ermöglicht es dir, eine riesige Auswahl an Spielen zu kaufen, zu spielen und mit Freunden zu teilen. Es bietet auch regelmäßig Sonderangebote und die Möglichkeit, Spiele automatisch zu aktualisieren. Für Gamer ist Steam ein unverzichtbares Tool.

Download: Steam


7. WireGuard (VPN-Client)

Warum wichtig?
WireGuard ist ein moderner VPN-Client, der besonders für seine hohe Sicherheit und Geschwindigkeit bekannt ist. Falls du in Ländern mit strengen Internetbeschränkungen unterwegs bist (wie zum Beispiel China), ist ein VPN essenziell, um ungehinderten Zugang zu gesperrten Inhalten zu erhalten. WireGuard stellt sicher, dass deine Verbindung privat und sicher bleibt.

Download: WireGuard


8. VLC Media Player

Warum wichtig?
VLC ist ein unglaublich vielseitiger Media Player, der fast jedes Video- und Audioformat abspielen kann – und das völlig kostenlos. Es unterstützt sowohl gängige Formate wie MP4 und MP3 als auch exotischere Formate wie MKV und FLAC. Mit seinen umfangreichen Funktionen und der benutzerfreundlichen Oberfläche ist VLC für jeden PC unverzichtbar.

Download: VLC Media Player


Welches Programm darf auf deinem PC nicht fehlen?
Jetzt bin ich neugierig: Welches Programm gehört für dich unbedingt auf einen frisch installierten Windows-PC? Teile deine Empfehlungen in den Kommentaren – ich bin gespannt, was ihr noch so nutzt und für unverzichtbar haltet!

rsync statt mv: Dateien mit Fortschrittsbalken unter Ubuntu verschieben

Titel RSYNC als MV Ersatz

Wenn du größere Datenmengen unter Ubuntu verschieben möchtest, hast du wahrscheinlich schon das klassische mv-Kommando verwendet. Doch das Problem ist: mv zeigt keinen Fortschritt an. Wer also nicht im Dunkeln tappen möchte, kann stattdessen auf rsync zurückgreifen.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit rsync nicht nur Dateien verschiebst, sondern dabei auch einen praktischen Fortschrittsbalken bekommst.

Warum rsync statt mv?

Das mv-Kommando ist einfach und schnell, aber es hat einen großen Nachteil:
Kein Fortschrittsbalken → Du weißt nicht, wie lange der Vorgang noch dauert.

Mit rsync kannst du hingegen:
✔ Dateien mit Fortschritt anzeigen lassen
✔ den Kopiervorgang bei einem Abbruch einfach wieder aufnehmen
✔ gezielt einzelne Dateien oder Verzeichnisse verschieben

rsync zum Verschieben von Dateien nutzen

Hier ein einfacher Befehl, um Inhalte von /mnt/platte/ nach /mnt/ssd/ zu verschieben:

rsync -a --progress --remove-source-files /mnt/platte/ /mnt/ssd/

Erklärung:

-a → Archiv-Modus (erhält Berechtigungen, Zeitstempel usw.)

--progress → Zeigt Fortschritt für jede Datei

--remove-source-files → Löscht die Quelldateien nach erfolgreichem Kopieren

Das Problem: --remove-source-files löscht nur Dateien, aber keine leeren Ordner. Also müssen wir die leeren Verzeichnisse noch entfernen:

find /mnt/platte/ -type d -empty -delete

Noch besser: Gesamtfortschritt anzeigen

Statt jede einzelne Datei mit Fortschrittsanzeige zu sehen, kannst du auch den Gesamtfortschritt anzeigen lassen:

rsync -a --info=progress2 --remove-source-files /mnt/platte/ /mnt/ssd/

Warum?
Hier siehst du nicht nur den Fortschritt pro Datei, sondern eine Gesamtübersicht mit Geschwindigkeit und Restzeit.

Alternative: Ganze Ordner direkt verschieben

Falls du nicht nur Dateien, sondern auch ganze Ordner auf einmal verschieben willst, kannst du rsync mit --remove-source-files und rm kombinieren:

rsync -a --info=progress2 --remove-source-files /mnt/platte/ /mnt/ssd/ && rm -rf /mnt/platte/*

Achtung: Der rm -rf-Teil löscht nach dem Kopieren alles aus dem Quellordner. Achte darauf, dass alles erfolgreich übertragen wurde!

Fazit: mv war gestern!

Wer große Datenmengen unter Ubuntu verschieben möchte, sollte nicht mehr mv, sondern rsync nutzen. Der große Vorteil? Eine ordentliche Fortschrittsanzeige!

Besserer Überblick
Kein Rätselraten, wann der Prozess fertig ist
Flexibler und sicherer als mv

Probier’s aus – und sag mir, wie es bei dir funktioniert hat!

Fehler Ubuntu startet nicht mehr mit GUI

Fehler Ubuntu startet nicht mehr mit GUI

Ubuntu 23.10 Update: Ein unerwartetes Problem und seine Lösung

Viele von uns suchen nach einer zuverlässigen und benutzerfreundlichen Alternative zu Windows. Ubuntu hat sich in dieser Hinsicht als hervorragende Option erwiesen. Doch auch das beste System ist nicht vor Überraschungen sicher, wie ich kürzlich nach einem Update feststellen musste.

Das Problem: Ein schwarzer Bildschirm nach dem Update

Manchmal können größere Updates, wie das auf Ubuntu 23.10, unerwartete Schwierigkeiten verursachen, insbesondere wenn es um die grafische Oberfläche geht. Nach dem Update wurde ich nicht, wie erwartet, vom Login-Screen der grafischen Benutzeroberfläche begrüßt, sondern von einem Command Prompt – einem schwarzen Bildschirm mit Login-Aufforderung.

Die Lösung: Schritt für Schritt

Bevor wir beginnen, ein wichtiger Hinweis: Dieser Prozess sollte keine Daten beeinträchtigen, aber eine Garantie gibt es nie. Führe diese Schritte auf eigene Gefahr durch und stelle sicher, dass du vorher ein Backup deiner wichtigen Daten hast.

  1. Einloggen im Command Prompt: Verwende deinen normalen Benutzernamen und Passwort.
  2. Internetverbindung herstellen: Stelle sicher, dass du mit dem Internet verbunden bist.
  3. System-Update durchführen: Gib den Befehl sudo apt update ein und bestätige den Vorgang. Das System lädt neue Daten für ein Update herunter.
  4. Vollständiges Upgrade: Führe den Befehl sudo apt full-upgrade aus und bestätige mit ‚Ja‘ oder ‚Yes‘. Dies kann einige Minuten dauern.
  5. Neuinstallation des Ubuntu-Desktops: Installiere den Ubuntu-Desktop neu mit sudo apt install --reinstall ubuntu-desktop.
  6. Neustart: Führe abschließend den Befehl sudo reboot für einen Neustart aus.

Nach diesen Schritten sollte dein Ubuntu wieder mit der grafischen Oberfläche starten.

Kurze Version:

sudo apt update 
sudo apt full-upgrade 
sudo apt install --reinstall ubuntu-desktop.
sudo reboot

Fazit

Mit diesem Post möchte ich die Lösung für mich und euch dokumentieren. Seit einigen Wochen teste ich Ubuntu auf einem Lenovo Tiny PC mit einem älteren i5 Prozessor und bin wirklich begeistert. Der Ausflug in die Linux Welt ist noch nicht vorbei.

Ich hoffe, diese Anleitung hilft euch weiter. Schreibt mir doch in den Kommentaren, ob die Lösung bei euch funktioniert hat oder ob ihr vielleicht einen einfacheren, besseren oder schnelleren Tipp für das Problem habt. Das würde mich freuen!